Flirten wissenschaftlich

27-Jul-2017 10:05 by 5 Comments

Flirten wissenschaftlich

Vielleicht versuchst du zumindest, durch wiederholten Augenkontakt und Lächeln zu zeigen, dass du angetan bist. Sich mit Gefühl langsam verbal heranzutasten und deinem Date die Chance zu geben, dass ihr euch langsam öffnet, ist die Königsdisziplin des Datings!Flirten gleicht einem Tanz, bei dem man sich peu à peu umkreist und spielerisch annähert – verbal. Wenn dein Date deine zärtlichen Annäherungsversuche erwidert, machst du alles richtig.

Die Forschung zeigt: Mit einem positiven Selbstbild kommst du automatisch besser an.Falls du aber mal jemanden mit anderem Hintergrund oder aus anderen Kulturkreisen kennenlernen willst – das klappt offenbar besonders gut beim Online-Dating. Forscher haben aber herausgefunden, dass sich dieses Verhalten ändert.Vielleicht, weil Online-Dating für Abwechslung sorgt: Hier lernen sich häufiger mal Menschen aus verschiedenen Regionen und Kulturkreisen kennen.Entspannt ist nicht schlecht, denn dann entspannt sich dein Gegenüber möglicherweise auch mehr. Zu entspannt ist aber auch nicht gut: Ein bisschen Engagement und eine zugewandte Sitzhaltung macht sich immer gut beim Flirten. Damit zeigst du deinem Date, dass du neugierig und interessiert bist.Außerdem kannst du dich, wie Forschungen belegen, in einer aufrechten Haltung und mit einer guten Körperspannung besser präsentieren – und deine Stimme geschmeidiger klingen lassen. Es ist im Zweifel immer besser, deinem Date durch eine zugewandte Körperhaltung anzuzeigen, dass du interessiert bist.Vielleicht hilft das für den Hinterkopf: Wissenschaftler sprechen von dem „weniger ist mehr“-Effekt.

Forschungen zeigen, dass weniger Informationen über die andere Person zu mehr Zuneigung führen.

Das Gegenüber könnte sich womöglich unwohl fühlen, weil du in seine Komfort-Zone eindringst.

Neugier ist gut, sie sollte nicht zu schnell verfliegen.

Studien belegen: Weniger attraktive Menschen neigen dazu, auch selbst weniger auf das Aussehen zu achten. Du wirst also vielleicht nicht Ryan Gosling oder Adriana Lima daten – dafür könnte es umso unterhaltsamer werden. Denn: Untersuchungen belegen, dass attraktive Menschen dazu neigen eher andere attraktive Menschen zu daten.

Diese Korrelation lässt sich nicht nur beim Dating nachweisen, sondern auch bei Ehen. Was du machst, nennt sich assortative Paarung: Du suchst dir einen Partner, der in etwa so attraktiv ist wie du – also deinem „Marktwert“ entspricht.

Nur noch wenige Minuten bis zur Ankunft deines Dates.